Beichten als Grundlage für Cybermobbing

Aktuell ist es bei Jugendlichen total in, auf Seiten wie Facebook oder Instagram eine Internetbeichte abzugeben. Hier schreiben die Anwender mit Angabe von Geschlecht und Alter über ihre größten Geheimnisse. Es gibt sogar schon „Schulseiten“, wo sich Schülerinnen und Schüler einer bestimmten Schule über ihre ersten Schülerstreiche, die große Liebe und die ersten sexuellen Erfahrungen austauschen. Neben Text werden häufig auch Bilder dargestellt. Hier ist es dann nicht mehr schwer. die einzelnen Personen zu identifizieren, die gerade etwas sehr persönliches posten. Schnell können sich daraus digitale Verstrickungen entwickeln, wenn andere Schüler hier Kommentare absetzen oder gar die Posts zu Mobbingzewcken einsetzen. Diese Auseinandersetzungen spielen sich dann nicht mehr nur im...

Pokémon GO, was ist das eigentlich?

Pokémon GO ist das erste Smartphone-Spiel der Firma Nintendo. Die Spieler ziehen mit ihrem Smartphone durch das Land und versuchen Pokémons zu fangen. Pokémons sind kleine „Taschenmonster“ die scheinbar auf der ganzen Welt zu finden sind. Die reale Welt wird in der App digital dargestellt und über GPS wird den Spielern ihre genaue Position übermittelt. Die in einem bestimmten Umkreis befindlichen Pokémons werden auf dem Bildschirm gezeigt und die Spieler können sich dann auf die Suche nach den kleinen Tieren machen und sie mit sogenannten Pokébällen fangen. An Arenapunkten, also virtuellen Wettkampfstätten, können die Spieler dann mit ihren Pokémons gegeneinander antreten.   Also, die Spieler nutzen das Smartphone als Navigationsgerät, um zu...

Cybergrooming – was ist das?

Immer mehr Kinder und Jugendliche werden über soziale Netze von fremden Personen sexuell belästigt. Cybergrooming heißt das und steht für „anbahnen“ oder „vorbereiten“. Hierbei suchen die Täter gezielt Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen. Sie bauen Vertrauen auf und fordern dann die Zielpersonen auf, Nacktaufnahmen von sich zu machen oder sich sogar mit den Fremden zu treffen. Alle sozialen Netzwerke, die eine Chatmöglichkeit bieten, werden hier genutzt. Die Täter geben sich meist als eine andere Person aus, um einerseits nicht erkannt zu werden und auf der anderen Seite dem Opfer ein anderes Alter und Aussehen vorzugaukeln. Sobald ein Kind oder eine jugendliche Person Kontakt zu dem Täter aufgenommen hat, werden sie sehr...

Sexting hat viele Risiken

Unter Sexting („sex“ und „texting“) versteht man vor dem Hintergrund der aktuellen Medienlandschaft erotische Kommunikation mit Text und Bildern des eigenen Körpers als pornografische Selfies. Verbreitete Apps sind WhatsApp und Snapchat. Gerade bei Snapchat ist die Versuchung groß, „mal eben“ ein erotisches Selfie zu verschicken, da viele Jugendliche denken, dass die Bilder, wenn sie nach ein paar Sekunden verschwinden für immer gelöscht sind. Viele Jugendliche suchen im Rahmen ihrer Persönlichkeitsentwicklung nach sexueller Orientierung. Das erleben sie auch bei vielen Idolen, die sich freizügig im Internet präsentieren. Manchmal wird das Verschicken von Nacktbildern auch als Mutprobe gesehen. Oft werden diese Bilder, zum Beispiel auch nach einem Beziehungsende, für Cybermobbing verwendet und entsprechend im Internet...

Über Phishing und Vishing…

Jeden von uns erreichen immer wieder SPAM-Mails mit unerwünschten Inhalten. Oft werden diese Art von E-Mails auch dazu verwendet, um persönliche Informationen von dem Adressaten zu bekommen. Das nennt man Phishing (abgeleitet aus „Password Fishing“). Meist geht es um Informationen zu Anmeldedaten im Internet, Bank- oder Geburtsdaten. Das Problem ist, dass die Qualität dieser E-Mails inzwischen schon so gut ist, dass das Design von diesen gefälschten E-Mails sich kaum noch von den eines seriösen Anbieters unterscheiden. Wichtig ist hierbei, dass es kaum Unternehmen gibt, die per E-Mail zum Beispiel Passworte oder Banktransaktionsnummern erfragen. Hier ist also Vorsicht geboten und eine Weitergabe von persönlichen bzw. vertraulichen Informationen sollte vermieden werden. Am besten sollten solche E-Mails...

Was ist FOMO? Hast Du FOMO?

FOMO steht für „fear of missing out“. Damit bezeichnet man einen Angstzustand etwas zu verpassen. Hier im Speziellen geht es um die Angst eine soziale Interaktion zu verpassen, die sich in verschiedenen Symptomen äußert. Diese Angst bezieht sich sehr stark auf die Nutzung digitaler Medien, wie Handys oder Computer in Verbindung mit sozialen Netzwerken. FOMO bezeichnet das  Verlangen eines Menschen, immer dabei sein zu wollen – in diesem Fall in den jeweiligen sozialen Netzen, wie Facebook, Twitter und Co – bzw. nicht abwarten zu können, was andere Personen stets aktuell in diesem Netzwerken posten. Dieses Phänomen ist noch nicht medizinisch anerkannt, spiegelt aber schon die Zustände viele Menschen wider. Symptome können...

Achtung Snapchat!

ACHTUNG SnapChat!!! SnapChat ist ein Instant-Messenger, also ein Nachrichtendienst, der von Jugendlichen sehr gern genutzt wird. Dieser Dienst läuft als App auf Smartphones und Tablets. Hier können Kinder und Jugendliche Fotos von sich posten, die nach ein paar Sekunden nach dem Anschauen auf den Smartphones der adressierten Nutzer „verschwinden“. Durch das scheinbar nur sehr kurze Darstellen von eigenen Bildern bei anderen Menschen auf dem Smartphone/Tablet senkt sich die Hemmschwelle der Nutzer, freizügigere Bilder von sich zu posten. Viele Jugendliche nutzen diese App zum Sexting (gegenseitige sexuelle Erregung über das Internet). Die Gefahren, die hierbei bestehen sind, dass es sehr einfach ist, von diesen Bildern Screenshots, also Bildschirmaufnahmen zu machen. Weiterhin...

Kettenbriefe auf dem Handy, wie schütze ich mich?

WIE SCHÜTZE ICH MEIN KIND VOR KETTENBRIEFEN AUF DEM HANDY? Immer häufiger erreichen Kettenbriefe die Nutzer von Messagingdiensten, wie zum Beispiel WhatsApp. Was wir als Eltern als belanglosen Blödsinn löschen, beschäftigt jedoch häufig die Kinder. Manche Kettenbriefe gehen sogar so weit, dass mit dem Tod der Mutter oder des Vaters gedroht, wird wie zum Beispiel: „Schicke diese Nachricht an 10 Freunde weiter, sonst wird in der nächsten Woche Deine Mama sterben“ Oft wird in diesen Kettenbriefen auch auf Links verwiesen (z. B. notwendige Software-Updates), auf die man Klicken soll. Entweder wird damit eine Schadsoftware aktiviert oder gar ein Abo-Vertrag abgeschlossen. Dessen Kosten sind dann auf der nächsten Telefonrechnung zu sehen....

Wie finde ich kindgerechte Internetseiten?

ACHTUNG! INTERNETSEITEN MIT UNGEEIGNETEN INHALTEN! WIE SCHÜTZE ICH MICH? Viele Gefahren lauern im Umgang mit dem Internet, wenn Kinder auf keinen kindgerechten Seiten im Internet unterwegs sind. Hier können sie auf Internetseiten beispielsweise mit pornographischen Inhalten, Gewaltdarstellungen oder rassistischen Parolen treffen. Was können Eltern dagegen tun? – Einrichtung einer geeigneten Startseite für das Kind – Einrichtung eines eigene Benutzer-Accounts für das Kind – Einstellen der Kindersicherung auf dem Computer (z. B. Sperrung bestimmter Internetinhalte, Beschränkung in der zeitlichen Nutzung, Zugriffsbeschränkung auf Laufwerke und Programme) – Laden von kindgerechten Apps auf mobilen Endgeräten – Aufklärung des Kindes über die Gefahren im Internet – Begleitung der Kinder bei der ersten Nutzung des Internets...

Cybermobbing, wie gehe ich damit um?

CYBERMOBBING! Wie gehe ich damit um? Bei Cybermobbing werden Personen über das Internet, beispielsweise in sozialen Netzwerken, über SMS- oder Messenger-Dienste oder per Handy beleidigt. Man wird bloßgestellt oder sogar bedroht. Durch die Nutzung des Internets sind die Möglichkeiten, Anderen zu schaden, vielfältiger und anonymer. CYBERMOBBING IST ERNST ZU NEHMEN!!! Eltern können helfen, indem sie eine gute und solide Vertrauensbasis zu ihrem Kind aufbauen. Dies sollten sie schon beim ersten Umgang des Kindes mit dem Internet angehen, in dem die Eltern mit dem Kind das Internet gemeinsam entdecken, für alle Fragen offen sind und auch Fehler des Kindes zulassen. Weiterhin ist wichtig, dass Cybermobbing als Thema in der Schule behandelt wird,...