Der Start ins Internet

Immer früher machen Kinder ihre ersten Erfahrungen mit dem Internet. Oftmals, ohne es zu wissen. Viele Gefahren lauern im Umgang mit dem Internet, wenn Kinder auf keinen kindgerechten Seiten im Internet unterwegs sind. Hier können sie auf Internetseiten beispielsweise mit pornographischen Inhalten, Gewaltdarstellungen oder rassistischen Parolen treffen.
Was können Eltern dagegen tun?

1. Einrichten eines eigenen Benutzerkontos für das Kind – in Verbindung mit einer Kindersicherung
Richten Sie Ihrem Kind ein eigenes Benutzerkonto mit einem eigenen Passwort ein. Sie richten über die Einstellungen des Betriebssystems auf ihrem Computer die Kindersicherung ein. Hier können Einstellungen vorgenommen werden, dass beispielsweise nur kindgerechte Internetseiten angezeigt werden. Zusätzlich kann der Zugriff auf Programme und Dateien gesteuert werden. Auch die Zeiten, wann der Computer genutzt werden darf, können eingestellt werden. Die Kindersicherung schafft schon eine sichere Grundlage beim Surfen.

2. Einrichten einer geeigneten Startseite für das Kind
Richten Sie Ihrem Kind eine geeignete Start-Seite ein, die das Kind beim Start des Internet-Browsers sieht. Hier gibt es viele geeignete Seiten, die zum Teil auch selbst umgestaltet werden können, wie zum Beispiel: www.meine-startseite.de oder www.seitenstark.de.

3. Laden kindgerechter Apps und Sicherheitseinstellungen aktivieren
Auf Tablets oder Smartphones gibt es noch keine separaten Benutzerkonten. In vielen Fällen können hier Sicherheitseinstellungen vorgenommen werden, dass nur Apps, die für ein bestimmtes Alter vorgesehen sind, angezeigt werden. Zudem gibt es eine Reihe von Apps, die speziell für den Start ins Internet entwickelt worden sind.Mother and daughter using laptop

4. Nutzung kindgerechter Suchmaschinen
Kindegerechte Suchmaschinen haben den Vorteil, dass die Suchergebnisse nur auf kindegerechten Internetseiten angezeigt werden. Hier wird die Bedrohung, dass ein Kind unangemessene Inhalte angezeigt wird, sehr unwahrscheinlich. Empfehlungen für kindgerechte Suchmaschinen sind www.frag-finn.de oder www.blinde-kuh.de.

5. Aufklärung und Begleitung
Klären Sie Ihr Kind über die Gefahren des Internets auf und begleiten Sie es bei der Nutzung. Stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Regeln auf.

Regeln können zum Beispiel sein:

– Die Eltern fragen nie nach dem Passwort des Kindes- Das Kind berichtet den Eltern, was es im Internet so macht
– Das Kind erzählt den Eltern, wenn ihm im Internet etwas komisch vorkommt
– Das Kind gibt NIE persönliche Informationen im Internet preis
– Alles was mit Kaufen oder Gewinnspielen zu tun hat, wird mit den Eltern besprochen- Die Eltern richten eine kindgerechte Startseite ein

Quelle: (c) SCHAU HIN! www.schau-hin.info