Twitter

Twitter ist ein Onlinedienst, der es auf der einen Seite einem Nutzer ermöglicht, Meldungen mit maximal 140 Zeichen zu veröffentlichen. Die Meldungen erreichen die Personen, die dem Nutzer folgen. Auf der anderen Seite empfängt der Nutzer Meldungen von Personen, Institutionen, Pop- oder Fußballstars, Nachrichtenanstalten o. ä. denen er selbst folgt. Anders als bei E-Mail werden die Meldungen an die Personen gesendet, die einem folgen. Die Personen, die jemandem folgen heißen Follower. Twitter heißt „Gezwitscher“ und der Onlinedienst dient dazu viele Kurznachrichten an eine breite Masse zu versenden.

Es gibt für viele Menschen viele Dinge, die sie gern mitteilen wollen, aber diese Meldungen nicht so wichtig sind, sie beispielsweise als E-Mail zu versenden. Die Meldungen, die bei Twitter gepostet werden, nennt man Tweets. Ein Retweet ist ein Antworttweet auf einen Tweet. Also dient Twitter auch einer einfachen Kommunikation über das Internet.

Häufig werden Tweets mit einem „#“, einem sogenannten Hashtag, gekennzeichnet. Dieser Hashtag verdeutlicht den Lesern, auf welches Thema sich der Tweet gerade bezieht, wie zum Beispiel #BVB09, #GNTM oder #9/11.

Mit einem „@“ können Tweets auch direkt adressiert werden. Dies findet häufig zur interaktiven Gestaltung von Fernsehsendungen statt, wie zum Beispiel @eurovisionsongcontest.

Twitter kann man sowohl in einem Browser oder über eine Twitter-App aufrufen.

Hinweis: Um immer auf dem Laufenden zu sein, gibt es viele Kinder, vor allem aber Jugendliche, die einem Idol folgen, wie beispielsweise einem Popstar, Youtuber oder einen bestimmten Sportler. Sie folgen oftmals nicht nur dem Idol auf Twitter, sondern auch noch vielen anderen Fans dieser Person. Wenn nun das Idol über sich selbst und jeder Fan auch noch etwas zu dieser Person twittert, entsteht in einer Art Schneeballeffekt eine riesige Informationsflut im Internet. Man muss sich darüber bewusst sein, dass hier eine Abhängigkeit zu den sozialen Netzen entstehen kann, da immer wieder neue Nachrichten beispielsweise auf dem Bildschirm des Smartphones auftauchen und den Nutzer anregen, „mal eben“ das Smartphone in die Hand zu nehmen und „kurz“ nach den Nachrichten zu schauen.

Hier finden Sie die Schutzraum-Tipps zum Umgang mit sozialen Netzwerken.